Robert Dobe

Ich arbeite als freier Film- und Radiomacher in Berlin und mache hauptsächlich Dokumentarfilme, Radiofeature und Podcasts. Meine Arbeiten liefen bei verschiedenen Wellen der ARD, Deutschlandradio, Radio Corax, Voice of America und verschiedenen Veranstaltungen und Festivals.
Für den künstlerischen Dokumentarpodcast Schon morgens sind die Tiere wach. Was machen die denn bloß? waren Anna Barth und ich für den Alternativen Medienpreis nominiert. Für meinen Audiowalk Tschernobyl an der Oder erhielt ich den Audiowalk-Award 2024. Mein Film Starting with Fragments wurde von Voice of America weltweit ausgestrahlt.
Seit 2013 gebe ich auch Medien-Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit und ohne Behinderung.
Film
Dokumentarfilm
Starting with Fragments
Tamer Alawam riskierte sein Leben, um Bilder vom Krieg in Syrien zu drehen und die westliche Welt zum Einschreiten zu bewegen. Doch wie reagiert die deutsche Gesellschaft auf solche Bilder?
Als Tamer Alawam 2012 von einer Granate getötet wurde, hinterließ er über 300 Stunden unverarbeitetes Filmmaterial von der syrischen Revolution – Bilder mit dem Ziel der Welt Syrien von innen zu zeigen. Ohnmächtig angesichts der Flut dieser Bilder und angetrieben von einem Gefühl der Verantwortung, suchen zwei junge Filmemacher und Bekannte von Tamer im weit entfernten Deutschland nach Antworten. Während der Eine Tamers Wegbegleiter trifft, um mehr über die Motivation seines Freundes zu erfahren, beginnt der Andere deutsche Reaktionen auf den Krieg in Syrien zu sammeln. Ein Film über Menschlichkeit, Verantwortung und die Suche nach dem richtigen Umgang mit dem Wissen um weit entfernte Kriege.
Informationen & Credits
Dokumentarfilm / 80 min. / 2019
Mit:
Claudia Ruff
Carolin Emcke
Jessica Zeitler
Wolfgang Kaleck
Jan Heilig
Philipp Ruch
Jassir Mandil
Crew:
Regie: Omar Shalash, Robert Dobe
Schnitt: Janine Dauterich
Buch: Robert Dobe
Kamera: Uwe Nadler, Dorit Jeßner, Julius Gintaras Blum
Ton: Hans Bauer
Sound Design: Edward Sikorski
Musik: Omar Shalash
Original Footage: Claudia Ruff, Tamer Alawam
Plakat & Grafik: Till Hohmann
Dramaturgische Beratung: Trevor Peters
Produktion: Uwe Nadler, Dorit Jeßner
Produziert von:
ravir film
Gefördert von:
Mitteldeutsche Medienförderung (MDM)
Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM)
Festivals & Vorführungen:
Icaro – Festival International de Cine en Centroamérica – Guatemala – 2019
Madurai International Documentary and Short Film Festival – Indien – 2019
Peleponnisos International Documentary Festival – Griechenland – 2020
Chennai International Documentary and Short Film Festival – Indien – 2020
Filums International Film Festival – Pakistan – 2020
Cult Critic Movie Awards – Indien – 2020
Calcutta International Cult Film Festival – Indien – 2021
Morehouse College Human Rights Film Festival – USA – 2021
LETsDOK – Kino Zazie, Halle (Saale) – Deutschland – 2022
Auszeichnungen:
Nominiert: Bester Dokumentarfilm, Icaro – Festival International de Cine en Centroamérica 2019
Gewinner: Bester Schnitt, 38th monthly Season of the Cult Critic Movie Awards
Auf Mastodon unter dem Hashtag
Gesendet bei:
Voice of America (weltweit)
Streaming & Video on Demand:
Voice of America (52 Documentary)
alleskino









Interviewfilm
Trotz der Gefahr

Inhalt
Irene Currie (geb. 1927 in Schwerin) lebt in ihren ersten Lebensjahren mit ihrem Vater, dem Komponisten Alfred Tokayer und ihrer Mutter, der Opernsängerin Margarete Monzel (alias Lucie Rena), zwischen Berlin und Köthen.
Köthen ist die Heimatstadt von Alfred Tokayer. Die Großeltern betreiben dort ein Schuhgeschäft. Als Alfred Tokayer 1933 vor den Nazis ins Exil nach Paris flieht, bleiben Mutter und Tochter zurück in Deutschland. Irenes Mutter will hier als Sängerin Karriere machen. Die Scheidung der sogenannten „Mischehe“ zwischen einem Juden und einer „Arierin“ erscheint Irenes Eltern als unvermeidlich. Nach zähem Scheidungskampf über Ländergrenzen hinweg, lässt Irenes Mutter ihre Tochter schließlich nach Paris zu ihrem Vater, denn die Verleumdung ihres jüdischen Kindes und ihr unstetes Leben als Künstlerin sind für Irene zur untragbaren Belastung geworden.
Irene lebt ab 1937 mit ihrem Vater in Paris und Limoges, ohne festen Wohnsitz, staatenlos, oft in Lebensgefahr und in Mangel am Nötigsten. Als Jugendliche erlebt sie ihren Vater als enthusiastischen Musiker, der an keinem Klavier vorbeigehen kann, ohne es zu spielen. Als humorvollen, erzählbegabten, umtriebigen, fantasievollen, mit Haut und Haar der Musik und seinem Kind verschriebenen Menschen, der trotz der widrigen Umstände nie verbittert, immer mit der Vision, dass alles gut wird – bis zuletzt.
Informationen & Credits
Interviewfilm / 40 min. / 2026
Mit:
Irene Currie
Crew:
Idee & Interview: Helen Hahmann
Dramaturgie & Schnitt: Robert Dobe
Kamera, Ton & Postproduktion: Felix Abraham
Vorführungen:
Köthener Bachfesttage – Köthen – 2026
Auf Mastodon unter dem Hashtag:
Verfügbar auf:
Youtube (in Kürze)
Radio & Podcast
Partizipativer Dokumentarpodcast
Viele Stimmen, lauter Steine – Die Burg und das Dorf
Begleitheft herunterladen
Inhalt
Wie gelingt ein friedliches Zusammensein, wenn die Vergangenheit ersehnt wird und sich die Zukunft hinter Burgmauern zu verstecken scheint?
Die Wasserburg Kapellendorf steht mitten im Dorf. Kapellendorf hat 415 Einwohner*innen und liegt zwischen Jena, Weimar und Apolda in Thüringen. Das Dorf hat eine Kirche, einen Kindergarten, eine Theaterspielstätte und einen Gemeinderaum, allerdings auch kaum ÖPNV, bis auf ein Küchenstudio, keinen Laden für den täglichen Bedarf, kein Gastronomieangebot und keine Bleibe für Tourist*innen. Die Burg ist hauptsächlich Sitz der Burgverwaltung und im Sommer Außenspielort der örtlichen Kleinkunstbühne. Hin und wieder öffnet im Burghof das Kaffeehäuschen des Fördervereins oder es findet ein Töpfermarkt statt. Vor dem ostdeutschen Umbruch 1990 war der Ort jedes Wochenende mit Literatur,- Musik- und anderen Kulturveranstaltungen belebt. Das ist vielen Menschen in Kapellendorf und Umgebung in sehr guter Erinnerung. Einige im Dorf wollen mit der Burg nichts mehr zu tun haben, aber oftmals ist damit die Eigentümerin, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gemeint. Das Land Thüringen baut zwar das Tourismusmarketing auf seine reiche Burgen- und Schlösserlandschaft auf, vergessen werden dabei aber oft die Menschen, die unmittelbar mit diesen Anlagen leben.
Ausgehend von der Wasserburg Kapellendorf wird ein Diskursfeld aufgefächert, in dem Besitzverhältnisse, Vorstellungen von Kultur, Ehrenamt und Gemeinschaft über den Systemwechsel (DDR/BRD) hinweg erfragt und in Frage gestellt werden. Alle beteiligten Institutionen und viele Interessierte und Engagierte kommen zu Wort. Einige reagieren auf Interviews, die während des Produktionsprozesses entstanden sind. Andere sind unserer Einladung zu Soundwerkstätten gefolgt und haben sich auf Experimente eingelassen.
Das Kapellendorfer Ringen um Lebendigkeit steht exemplarisch für einen Moment unserer deutschen Demokratie. Wer fördert wen oder was und mit welchen Bedingungen? Wer hat was davon? Was soll erreicht werden? Wonach sehnen sich Menschen?
Informationen & Credits
Partizipativer Dokumentarpodcast / 115 min. / 2025
Mit
dem Dorf Kapellendorf, dem KapellenDorfChor, dem Förderverein Wasserburg und Kapellendorf e.V., dem Bundesverband Soziokultur, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Es sprechen
Roy Fischer, Astrid Klose, Jürgen Elstermann, Antje Strzata, Doris Fischer, Gabriele Reinecker, Martin Dittmann, Carsten Land, Nadine Thierolf, Yvonne Straube, Axel Frankenhäuser, David Gutewort, Stefan Kuhirt, Nina Lüders, Barbara Bichler und viele Besucher*innen des Tags des offenen Denkmals.
Team:
Konzept, Umsetzung & Regie: Anna Barth, Robert Dobe und Korbinian Kirchner
Schnitt & Dramaturgie: Robert Dobe
Schnitt, Musik & Sounddesign: Korbinian Kirchner
Mastering: Lukas Roth
Sprecherin: Ilka Flegel
Artwork: Karoline Schneider & Anna Barth
Entstanden in Kooperation mit:
Förderverein Wasserburg und Kapellendorf e.V.
Gefördert
im Rahmen von Allzeitorte, einem Kooperationsprojekt der Robert Bosch Stiftung GmbH und des Bundesverband Soziokultur e.V.
Auf Mastodon unter dem Hashtag
Gesendet bei:
Radio Corax
RSS-Feed:
https://allzeitorte.podcaster.de/viele-stimmen-lauter-steine-die-burg-und-das-dorf.rss
Verfügbar bei:
Spotify
podcast.de
Amazon Podcast
Deezer
RTL+
uvm.
Radiofeature
Sehnsucht nach Ordnung – Die fehlende Überwachungsgesamtrechnung
Inhalt
In Deutschland gibt es mehrere Bundespolizeibehörden, 16 Landespolizeien, 3 große Geheimdienste, 16 Landesämter für Verfassungsschutz und Tausende Seiten von Gesetzestexten, auf denen geregelt ist, wer eigentlich wen, in welcher Form überwachen darf. Wer kann da den Überblick behalten? So wähnen sich die einen in einem Überwachungsstaat, während die anderen Schwierigkeiten haben, neue Gesetze passgenau zu formulieren. Es fehlt eine empirische Grundlage, die jetzt ein Projekt liefern soll, das seit 2010 in Fachkreisen diskutiert wird und es 2021 zum ersten Mal in einen Koalitionsvertrag geschafft hat: die Überwachungsgesamtrechnung. Wie kann solch eine Rechnung aussehen, und was kann man von ihr erwarten?
Informationen & Credits
Radiofeature / 31 min. / Deutschlandfunk Kultur / 2024
Mit:
Anna Biselli
Benjamin Strasser
Philipp Amthor
Martina Renner
Crew:
Autor: Robert Dobe
SprecherInnen: Thomas Hollaender, Monika Oschek
Ton: Christoph Richter
Regie: Cordula Dickmeiß
Redaktion: Carsten Burtke
Produktion:
Deutschlandfunk Kultur 2024
Vorstellung der Recherche:
05.07.2024 – Vortrag im Rahmen von „Smarte Welt?
Grundrechte und digitale Zukunftsvisionen“ – Topio e.V., Berlin
Titelbild:
Banksy – Mobile Lovers
Audiowalk
Tschernobyl an der Oder – Eine begehbare Recherche
Audiowalk hören
Inhalt
Nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl kam radioaktive Strahlung 1986 nicht nur als Wolke ins Oderbruch, sondern auch auf Rädern: Auf Lastwagen, PKW und Zügen. Unter großer Geheimhaltung wurden die Fahrzeuge beim Grenzübertritt in die DDR gewaschen. Einer der Waschplätze liegt unweit des Güterbahnhofs in Kietz an der damaligen Grenze zu Polen. Doch während auf der deutschen Seite nach wie vor Gerüchte kursieren, dass Menschen wegen ihres Kontakts mit den verstrahlten Zügen an Krebs gestorben seien, scheint man auf der polnischen Seite weder von den Waschungen, noch von den verstrahlten Fahrzeugen etwas zu wissen. Wie gefährlich war die Strahlung, welche Schutzvorkehrungen gab es und wohin gelangte das verseuchte Wasser?
Der Audiowalk rekonstruiert an den originalen Schauplätzen das in der DDR herrschende System aus Geheimhaltung, Kontrolle und Vertuschung, mit dem die von der Reaktorkatastrophe ausgehenden Gefahren bewusst verschleiert wurden.
Hinweise zur Benutzung:
Der Audiowalk ist in drei Kapitel gegliedert: Küstrin-Kietz, Neu Manschnow und Kostrzyn. Sie sind als unabhängige Erzählungen und Rundgänge konzipiert, die zu Fuß abgelaufen werden können. Die drei Orte liegen jedoch relativ weit voneinander entfernt. Deshalb ist es ratsam, dazwischen ein Fahrrad, Auto oder den Nahverkehr zu nutzen.
Kapitel 1: Küstrin-Kietz – Ein ungeheuerliches Gerücht
Station 1–5
Wegstrecke: 1,5 km
Startpunkt: Bahnhofsvorplatz Küstrin Kietz
Spieldauer: ca. 30 min
Kapitel 2: Neu Manschnow – Die Waschung der Züge
Station 6–10
Wegstrecke: 1 km
Startpunkt: Oderdeich (Zugang über Ausbau West)
Spieldauer ca. 30 min
Kapitel 3: Kostrzyn – Was ich nicht weiß…
Station 11–15
Wegstrecke: 2 km
Startpunkt: Bahnhof Kostrzyn (Gleis 1)
Spieldauer: ca. 30 min
Informationen & Credits
Audiowalk / 98 min. / 2023
Mit:
Joachim Welke
Heidemarie Lehmann
Günter Sigmund
Melanie Arndt
Sebastian Pflugbeil
Peter Strohbach
Gerhard Schwagerick
Ryszard Ilnicki
Janusz Korpowski
Mit Zitaten aus Akten von:
Stasi-Unterlagen-Archiv
Brandenburgisches Landeshauptarchiv
Bundesarchiv
Crew:
Autor: Robert Dobe
SprecherInnen: Anna König, Sarah Schindler
Sprachaufnahmen: Johannes Wronka (Mixwerk)
Regie und Schnitt: Robert Dobe
Projektverantwortung: Jürgen Danyel
Übersetzung: Ewelina Wanke
Fotos: Holger Herschel und Jürgen Danyel
Grafik: Svenja Hinrichs
Unterstützung bei der Umsetzung: Uwe Bräuning, Richard Marx, Tobias Lenel, Ewelina Wanke, Anna Graczyk
Entstanden in Zusammenarbeit mit:
Kietz Bahnhof/Dworzec Chyza e.V.
Gefördert mit Mitteln
der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Auszeichnungen:
Audiowalk-Award 2024 (2. Platz)
Auf Mastodon unter dem Hashtag:
Abrufbar unter:
Weitere Vorführungen:
Hörstation beim 15. Berliner Hörspielfestival 2024 in der Akademie der Künste
Künstlerischer Dokumentarpodcast
Schon morgens sind die Tiere wach. Was machen die denn bloß?
Das Bild einer Region, die von Überalterung, polarisierenden Diskursen und traumhafter Landschaft geprägt ist.
Die Mauer wurde abgebaut, neue Mauern wurden errichtet. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist reich und alt, aber trotzdem ist das Geld immer knapp. Der Staat als bürokratischer Monolith, an dem der Mensch zerschellt, ist für den Kulturminister jedoch nicht das passende Bild. Auch dem Landrat ist der Glaube an eine sich engangierende Verwaltung, die jede Herausforderung mit Freuden annimmt, noch nicht vergangen.
In 12 Folgen äußern sich 8 Stimmen und stellen sich den Fragen nach einem glücklichen Leben, Gerechtigkeit, Engagement und Gemeinschaft. Werner hat seine Erfahrungen mit dem Arbeitsamt gemacht und Elisabeth schreibt Büttenreden. Katharina war schon Bürgermeisteranwärterin. Sie nimmt in der Verwaltung Uhlstädt-Kirchhasel regelmäßig das Telefon ab. Markus ist in der Kommunalaufsicht tätig und kennt die Protagonisten der Politik und Verwaltung genauso wie Thomas von der Ostthüringer Zeitung. Doch all das Bemühen um ein glückliches und geregeltes Zusammenleben haben bei P. nichts gebracht. Sie will weg, unbedingt!
Informationen & Credits
Künstlerischer Dokumentarpodcast / 140 min. / 2023
Mit:
Werner Baum
Benjamin Hoff
Elisabeth Lammers
Markus Machelett
Katharina Schaubitzer
Thomas Spanier
Marko Wolfram
P.
Crew:
Konzept, Regie und Produktion: Anna Barth, Robert Dobe
Sprachaufnahmen: Mixwerk
Sprecherin: Anna König
Musik: Sebastian Böhm
Grafik: Alexander Hermann
Entstanden in Zusammenarbeit mit:
Erfurter Kunstverein
Gefördert von:
Neustart Kultur
Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt
Produktion:
MOTHEK 2023
Auszeichnungen:
Nominiert für den Alternativen Medienpreis 2024
Website:
Auf Mastodon unter dem Hashtag
Gesendet bei:
Radio SRB
Radio CORAX
RSS-Feed:
https://mothek.podcaster.de/tiere.rss
Verfügbar bei:
uvm.
Diskursive Hörabende & Tour:
23.06.2023 – Stellwerk, Weimar
20.08.2023 – Tag der Sommerfrische, Schwarzburg
08.11.2023 – Hof 9, Mötzelbach
09.11.2023 – Ehemaliges Töpferatelier, Kapellendorf
10.11.2023 – Bibliothek, Rudolstadt
19.01.2024 – Bibliothek, Rudolstadt
07.02.2025 – KulturKino, Zwenkau
Die Veranstaltungen fanden in Kooperation mit dem Thüringer Theaterverband, der Zukunftswerkstatt Schwarzatal, der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen oder dem Sächsischen Landtag statt.
Bis heute ist der Podcast mit der kleinen Fahrbibliothek MOTHEK in ländlichen Räumen auf Tour.
Radiofeature
Die Tschernobyl-Züge von Küstrin-Kietz
Inhalt
Nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl kam radioaktive Strahlung 1986 nicht nur als Wolke nach Deutschland, sondern auch auf Rädern: Auf Lastwagen, PKW und Zügen. Unter großer Geheimhaltung wurden die Fahrzeuge beim Grenzübertritt in die damalige DDR gewaschen. Einer der Waschplätze liegt unweit des Güterbahnhofs des heutigen Küstrin-Kietz an der Grenze zu Polen. Heute ist der Ort überwuchert und nur vereinzelt liegt noch Gleisschotter unter wilden Apfelbäumen. Doch die Gerüchte bleiben: Viele Einsatzkräfte der Waschaktion hätten nichts von der Gefahr gewusst und seien später an Krebs gestorben. Wieviel Wahrheit ist noch übrig, 35 Jahre und einen Systemwechsel später?
Informationen & Credits
Radiofeature / 54 min. / SWR2 / 2021
Mit:
Peter Strohbach
Joachim Welke
Günter Sigmund
Heidemarie Lehmann
Gerhard Schwagerick
Sebastian Pflugbeil
Mit Zitaten aus Akten von:
Stasi-Unterlagen-Archiv
Brandenburgisches Landeshauptarchiv
Bundesarchiv
Crew:
Autor: Robert Dobe
SprecherInnen: Marit Beyer, Lina Syren, Robert Dobe
Ton und Technik: Karl-Heinz Runde, Claudia Peycke und Sabine Klunzinger
Regie: Felicitas Ott
Redaktion: Wolfram Wessels
Inspiriert von: Tobias Lenel
Unterstützung bei der Recherche: Uwe Bräuning, Richard Marx und Tobias Lenel
Produktion:
SWR 2021
Gefördert durch ein
Journalistenstipendium der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Titelbild:
Alexander Schellbach
Gesendet bei:
SWR2
rbbKultur
Deutschlandfunk Kultur
MDR Kultur
Weitere Vorführungen:
25.04.2022 – AUFHORCHEN! im Literaturhaus Halle
Radiofeature
Gestrandet im Maritim
Inhalt
Als die Stadt Halle (Saale) 2015 das ehemalige Interhotel Maritim als Erstaufnahmeeinrichtung anmietet, um die vielen hundert Flüchtlinge unterzubringen, brennt in der ersten Nacht schon ein Auto.
Hätte ich in Afghanistan bleiben sollen bis ich sterbe?“
fragt der NATO-Dolmetscher Hamid. Er ist einer von 750 Flüchtlingen, die in der Immobilie zwischen Bahnhof und Markt wohnen.
Auch Nada und ihr Sohn Ahmad lebten dort. In ihrem syrischen Heimatdorf war sie die erste Frau auf den Demonstrationen gegen Assad. Jetzt schaut sie auf die wöchentliche Montagsdemo auf dem Marktplatz in Halle, die mit den Geflüchteten einen greifbaren Anlass zu Hetze gegen Weltpolitik, Stadtverwaltung und Islam gefunden hat.
Wir werden uns schon aneinander gewöhnen“
sagt Hussein dazu. Er ist ebenfalls Syrer, aber floh aus Katar, weil er das Land verlassen musste und in Syrien Krieg herrscht. Für die anderen Flüchtlinge gibt er Sportunterricht und lernt Klavier.
Während weltweit so viele Menschen auf der Flucht sind wie niemals zuvor, kommen immer weniger Flüchtlinge nach Halle. Nada, Ahmad, Hussein und Hamid leben inzwischen in eigenen Wohnungen und das Maritim ist geschlossen. Das Feature blickt zurück und erzählt von der Entwicklung des Hauses, der Landtagswahl und dem Stadtgespräch. Über 2 Jahre haben die Autoren das Geschehen begleitet und porträtieren die Seele einer Stadt im Zeitalter der Globalisierung.
Informationen & Credits
Radiofeature / 59 min. / MDR Kultur / 2017
Mit:
Hussein Alismael
Tania Boulot
Curt Stauss
Hamid
Nada und Ahmad Khan
Sven Liebich
Student*innen der Kunsthochschule Burg Giebichenstein
Und vielen weiteren Menschen aus Halle (Saale)
Crew:
AutorInnen: Duška Roth, Robert Dobe
Redaktion: Ulf Köhler
Mitarbeit: Christoph Carmesin, Elisabeth Buchner und Tobias Barth
Sprecher: Peter Prager, Conny Wolter, Lutz Harder
Ton & Technik: Holger Kliemchen
Regieassistenz: Alexander Kühn
Regie: Andreas Meinetsberger
Produktion:
MDR 2017
Gesendet bei:
MDR Kultur
rbbKultur
Radiofeature
Tamer Alawam und der syrische Krieg
Inhalt
Mit dem Krieg begannen die Kopfschmerzen. Tamer Alawam versuchte sie mit einem Schal zu bekämpfen, den er sich fest um den Kopf schnürte. Er sei abwesend gewesen in der Zeit, erschöpft und launisch, berichten seine Freunde. Tamers Asyl waren Halle und Berlin. Wie ein Geist lief der Regisseur und Aktivist manchmal durch die Straßen, in Gedanken bei seinen Freunden und Verwandten in Syrien.
Kurze Zeit später kehrt er selbst in sein Heimatland zurück, geht ins umkämpfte Aleppo, filmt Krieg und Zerstörung, interviewt Rebellen und Zivilisten. Bis ihn eine Granate trifft, tödlich. Was trieb ihn an? Was war das Syrien seiner Träume?
Informationen & Credits
Radiofeature / 30 min. / MDR Kultur / 2015
Mit:
Claudia Ruff
Jan Heilig
Jessica Zeitler
Omar Shalash
Crew:
Autor: Robert Dobe
Mitarbeit & Musik: Omar Shalash
Redaktion: Tobias Barth
Sprecher: Conny Wolter, Matthias Reichwald
Schnitt: Christian Grund
Ton: Holger Kliemchen
Regieassistenz: Annett Krake
Regie: Sabine Ranzinger
Produktion:
MDR 2015
Gesendet bei:
MDR Kultur
rbbKultur
Workshops
Seit 2013 gebe ich auch Medien-Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit und ohne Behinderung. Dabei entstehen dokumentarische Formate, Stoptrick- und Kurzspielfilme, Hörspiele, Audioguides, Actionbounds und andere Präsentationen. Auftraggeber sind plus humanité e.V. (Projekt: Raketen-Wissenschaft), KOPF, HAND + FUSS gGmbH, das Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, die Kreisau Initiative e.V., Cultures Interactive e.V., Arbeit und Leben Berlin DGB/VHS, die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und andere. Bei Interesse schreiben Sie mir!
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Einleitung
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Stand: 29. Januar 2021
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- Verantwortlicher
- Übersicht der Verarbeitungen
- Maßgebliche Rechtsgrundlage
- Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting
- Kontaktaufnahme
- Plugins und eingebettete Funktionen sowie Inhalte
Verantwortlicher
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Franz-Mehring-Platz 1
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Übersicht der Verarbeitungen
Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen.
Arten der verarbeiteten Daten
- Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen).
- Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen).
- Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern).
- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
- Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
Kategorien betroffener Personen
- Kommunikationspartner.
- Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
Zwecke der Verarbeitung
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- Interessenbasiertes und verhaltensbezogenes Marketing.
- Kontaktanfragen und Kommunikation.
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- Reichweitenmessung (z.B. Zugriffsstatistiken, Erkennung wiederkehrender Besucher).
- Sicherheitsmaßnahmen.
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- Verwaltung und Beantwortung von Anfragen.
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- Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).
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Die Beantwortung der Kontaktanfragen im Rahmen von vertraglichen oder vorvertraglichen Beziehungen erfolgt zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten oder zur Beantwortung von (vor)vertraglichen Anfragen und im Übrigen auf Grundlage der berechtigten Interessen an der Beantwortung der Anfragen.
- Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen).
- Betroffene Personen: Kommunikationspartner.
- Zwecke der Verarbeitung: Kontaktanfragen und Kommunikation.
- Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).
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- Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO), Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO).
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